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Dorfschule Witten Heven
Chronik

Die Geschichte der Dorfschule

Heven gehörte früher zu Herbede. So liefen die Hevener Bauernkinder nach Herbede zur Schule, die dort seit 1606 bestand.

Im Jahre 1808 wurde die erste Schule - ein Fachwerkhaus - in Heven-Dorf (Ecke Hevener Straße/Dorfstraße ) mit einem Klassenzimmer und einer Lehrerwohnung gebaut. Dort wurden 1830 schon 155 Kinder in drei Abteilungen von dem ersten Hevener Lehrer Müller unterrichtet.

dorfschule_luftaufnahme_03Als diese Schule zu klein geworden war, errichtete man 1845 auf dem Grundstück der heutigen Schule (Ecke Steinhügel/Hevener Straße) die neue Dorfschule - ein Bruchsteinhaus - mit zwei Klassenräumen und zwei Lehrerwohnungen. Sie stand da, wo heute die Turnhalle ist.

Wegen des Anstiegs der Schülerzahlen erfolgte 1876 ein Erweiterungsbau, der heutige Altbau, der jetzt noch genutzt wird. In dieser Zeit, nämlich von 1838 bis 1881, unterrichtete Lehrer Potthoff die 8 Jahrgänge der Volksschule.

Immer wieder musste die Dorfschule wegen der steigenden Schülerzahlen entlastet werden. So besuchten Hevener Schüler auch die Wannenschule (ab 1889), die Lakeschule (ab 1894) und die Kronenschule (ab 1901).

Im Jahre 1966 konnte der Erweiterungsbau, der sich T-förmig an das Schulhaus von 1876 anschloss, bezogen werden. Das alte Gebäude von 1845 wurde abgerissen, um dort die Turnhalle zu errichten.

dorfschule_luftaufnahme_01

Im Zuge der Neuordnung des Schulwesens wurde 1968 die Dorfschule in eine Gemeinschafts-Grundschule umgewandelt.

Im Jahre 1997 musste die Schule wegen Schimmelpilzbefall für ein paar Monate geschlossen werden. Der Unterricht für die Dorfschüler erfolgte in den umliegenden Grundschulen.

Seit dem Schuljahr 2007/08 ist die Dorfschule eine offene Ganztagsschule.

 
Dorfschule Witten Heven