Betreuung nach dem Unterricht

Konzept der Betreuung nach dem Unterricht  (s. AWO EN Kreis) (s. Stadt Witten)

Das Leben und Lernen der Kinder in der AWO KinGs Schulbetreuung wird durch Vermittlung von Werten und Demokratie, der Einhaltung abgesprochener Regeln und einem respektvollen Umgang untereinander geprägt. Zum Tagesablauf gehören kreative Angebote, das Mittagessen in Kleingruppen, die Hausaufgabenbetreuung, die Motivation zum gemeinsamen Spiel und ausgesuchte Arbeitsgemeinschaften (AGs).

Unterstützt werden die pädagogischen Fachkräfte durch die Schulleitung, dem regelmäßigen Austausch mit dem Lehrerkollegium und den Eltern, dem Träger der Einrichtung und durch externe Kooperationspartner für außerschulische Angebote (AGs).

 

Partizipation durch Mitgestaltung und Mitverantwortung der Schüler und Schülerinnen, sowie der Elternschaft, werden u.a. im Kinderparlament (KiPa) und mit dem Elternrat durch ein transparentes und offenes Miteinander umgesetzt.

Freispiel

Während der Freispielzeit spielen und beschäftigen sich die Kinder nach eigenen Bedürfnissen oder nehmen an Spiel- und Bastelangeboten teil. Dafür steht eine große Auswahl an Materialien für den Innen- und Außenbereich zur Verfügung.

Mittagessen

Ab 12:10 Uhr werden die Kinder in drei zeitversetzten Gruppen in dem farbenfrohen, hellen Speiseraum mit einem leckeren Mittagessen, frisch angemachten Salaten und einem Nachtisch versorgt. Das Ernährungskonzept ist nach dem OptimiX-Verfahren (Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund) ausgerichtet. Das vorgekochte Essen wird gekühlt angeliefert und zum Verzehr im Konvektomat erwärmt.

Das OGS-Personal bereitet täglich drei verschiedene Salate frisch zu. Zum Nachtisch erhalten die Kinder Obst, Joghurt, oder Pudding. Zu Tisch werden Getränke wie stilles Wasser, Mineralwasser und Apfelsaft angeboten.

Muslemische Kinder können täglich ein Angebot ohne Schweinefleisch wählen.

Auf die Nahrungsmittelunverträglichkeit einzelner Kinder wird, soweit möglich, eingegangen.

 

Für den kleinen Nachmittagshunger gibt es im Betreuungsraum Müsli, Obst, Gemüse und Getränke.

 

Hausaufgaben

Zwischen 14:00 und 15:00 Uhr werden die schriftlichen Hausaufgaben in möglichst kleinen Gruppen in den eigenen Klassenräumen der Kinder angefertigt. Dabei werden die Erzieherinnen, laut Erlass des Schulministeriums, von den Lehrerinnen der Schule unterstützt. Die pädagogischen Betreuerinnen stehen in engem Kontakt mit den Lehrerinnen der Dorfschule und tauschen sich über den Leistungsstand und das Sozialverhalten der Kinder aus.

 

Das Angebot ist keine Hausaufgabenhilfe, sondern eine motivierende Unterstützung zum selbständigen, sorgfältigen und eigenverantwortlichen Arbeiten in einer ruhigen Atmosphäre. Mündliche Hausaufgaben wie Auswendiglernen, Lesen, Einmaleins Aufgaben u.a., können während der Betreuungszeit nicht abgefragt werden. Die Eltern haben die endgültige Kontrolle für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Hausaufgaben und für die Bereitstellung der benötigten Materialien für den kommenden Schultag.

Freitags findet keine Hausaufgabenbetreuung statt. An diesem Tag werden verschiedene Aktionen angeboten, die das soziale Gemeinschaftsgefüge der Kinder fördern und festigen.

 

Arbeitsgemeinschaften

Den Abschluss des Tages bilden zwischen 15:00-16:00 Uhr verschiedene Arbeitsgemeinschaften (AGs), die hauptsächlich von externen Kooperationspartnern, aber auch durch eigene Fachkräfte durchgeführt werden. Die Angebote kommen aus den Bereichen Sport, Musik, Computer, Basteln, Theater und Kunst.

Die Kinder wählen, in Absprache mit ihren Eltern, die AGs selbst aus. Nach einer Probephase ist die regelmäßige Teilnahme an den AGs für die Dauer des Angebotes verbindlich.

Melden sich mehr Kinder für eine AG an, als Plätze dafür vorgesehen sind, entscheiden die Betreuungskräfte nach pädagogischen Auswahlkriterien, welche Kinder einen Platz in der AG bekommen.